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Tuesday, May 29, 2012
 
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Glücksbringer heute und damals

Mit einem Hufeisen wird immer das „Glück haben“ verbunden. Hufeisen stehen schon seit dem Mittelalter fürs Glück und dem Gutem.

Im deutschen Wortschatz wird das Wort „Glück“ in mehreren Zusammenhänge verwendet. Immer wieder taucht „Glück“ in den verschiedensten Redewendungen oder gar alltägliche Satzbildungen auf. Zu den am häufigsten gebrauchten Ausdrucken gehören „viel Glück“, „auf gut Glück“ oder auch „Glück gehabt!“. Glück strahlt etwas Positive aus, es deutet auf ein erhofftes oder unerwartete positive Ereignis hin. „Glück“ hat eine direkte Verbindung mit dem „glücklich sein“.

Glück ist ein zufälliger Vorgang, ein nicht geplanter oder nicht machbarer Prozess. Man kann hier sogar vom Schicksal reden, der einem ein unvorhersehbares Ereignis vollbringt. Im Glauben des Schicksal und des Glücks haben sich Symbole und Mitbringsel entwickelt, die einem beim „Glück haben“ nachhelfen sollen. Diese Zeichen, Symbole oder Gegenstände werden als Glücksbringer bezeichnet. Ein der ältesten und bekanntesten Glücksbringer in den deutschen Ländern ist wohl das Hufeisen.

Ein Hufeisen ist ein U-förmig gebogenes Eisen und soll das Pferd beim Laufen schützen. Das Hufeisen wird dem Pferd an seinem Hufen angelegt. Durch seine Nagellöcher kann das Hufeisen an der Hufe genagelt werden. Das Anlegen der Hufeisen wird von einem Hufbeschlagschmied aufgeführt, heute auch als Hufschmied bekannt.

Schon seit immer, wurden Pferde als Hilfsmittel des Menschen genutzt und brachten so viele Vorteile mit sich. Sei es als Verkehrsmittel, als Reit- und Zugtiere, als Trägertier, als Kampftier oder als Fleischlieferant, das Pferd erfühlten für den Menschen die verschiedensten Aufgaben. Ein Pferd war dem Menschen teuer und wertvoll, ein Pferdetod war immer eine schwerer Verlust. Menschen versuchten mit allen Mittel das Pferd so gut wie möglich zu schützen und es lange gesund am Leben zu halten.

Die ersten Versuche waren im alten Ägypten, wo geflochtene Sandalen aus Bast oder Lederschuhe verwendet wurden, die jeweils mit Stricken oder Riemen ans Pferdebein gebunden wurden. Die Römer erweiterten diese Technik und verwendeten bereits Hufbeschlag aus Bronze oder Eisen. Doch das Anlegen sollt noch immer Problematik sein. Die Hufen waren instabil und hielten keine lange Ritte. Zusätzlich verletzte sich das Pferd an den Riemen und litt an Scheuerwunden.

Das genagelte Hufeisen sollte erst in den früher Mittelalter erfunden werden. Sie bildeten die bislang beste Form des „Pferdeschuhs“.

Hufeisen wurden von dem Hufschmied angefertigt und dem Pferd angelegt. Die Arbeit des Hufschmieds konzentrierte sich auf einem Stück Eisen, Feuer (um das Eisen zu schmelzen) und einem Hammer (um das geschmolzene Eisen zu formen). Ab hier verbreitete sich das Gerücht unter dem Volk, dass das Metall ein Wundermetall sei und die Pferde beschütze. Man sprach von einer Zauberkraft, die sich im Hufeisen befinde. Das Hufeisen entwickelte sich so zum Symbol des Glücks und wurde mit der Zeit zum Glücksbringer gemacht. Man war davon überzeugt, dass das Hufeisen auch den Menschen schützen könne, so wie es dem Pferde immer geschützt hat. Durch das Anlegen eines Hufeisens an einem Eingang oder Wand, erhoffte man sich eine Abwehr gegen Naturkatastrophen oder bösen Geister. Man sagte, dass der Boden des Hufeisens für jegliches Böse undurchdringlich sei.

Heute kann man Hufeisen in verschiedensten Form wieder finden. Das klassische Hufeisen hängt oft noch in Pferdeställen oder Farmen. Aber auch in Großstädten benutzt man gerne das Hufeisen als Dekoration in Geschäfte oder Häuser. Im online casinos ist das Hufeisen ein beliebtes Mitbringsel!

Source: Free Articles from ArticlesFactory.com

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